Goretex Transalpine Run, September 2006
Mals. 6 Etappen liegen hinter uns. Noch 2 kommen. 6 Etappen, während der ich fast jeden Tag dachte, meine muskulären Grenzen erreicht zu haben. Aber es geht immer noch weiter. Heute schleppe ich mich zur Massage. Mein ISG, meine Oberschenkel, meine Beine überhaupt.
2 Etappen noch: 63km und knapp 3700hm verbleiben noch. Wir sind noch dabei. Seit der ersten Etappe haben wir Plätze gutgemacht. Jetzt liegen wir in der Mixed-Wertung auf Platz 23 von 41 gestarteten Teams. Zeit für einen Rückblick....
Irgendwann im vergangenen Januar lag der Flyer für den Goretex Transalpine Run 2006 im Briefkasten. Wir sind um ihn rumgeschlichen wie um eine Bombe, die es zu entschärfen gilt. Also Rotwein her, Mut antrinken und öffnen. Am Ende der Flasche war aus dem Mut schierer Übermut geworden und die Anmeldung ausgefüllt. Der Teamname „Alpenschleicher“ kam rasch, weil schnell würden wir sicher nicht sein. Und so begann das Jahr 2006. Zum Glück ist Andreas recht trainingskonsequent und hat mich um viele Male abends und morgens aus der Wohnung gejagt. Viele lange, ruhige Läufe, oft an aufeinander folgenden Tagen. Ausflüge mit den Stöcken. Und der September rückt näher, der Zeitpunkt zum Kneifen war auch irgendwann vorbei. Spätestens als Axel uns darauf ansprach, er hätte unsere Namen auf der Startliste des Transalpine Run gefunden ... In den letzten Tagen vor dem Start ging es mir eigentlich gar nicht gut. Welch ein Wahnsinn. Was hat uns da geritten ? Startpakete in Oberstdorf holen – w as haben wir unter den ganzen anderen Sportlern verloren ?
Dann der Start in Oberstdorf. In der Nacht zuvor habe ich schlecht geschlafen. Der Berg vor uns ist riesig. Was für ein Grössenwahn ?! Im Dorf überall trainierte Wadln. Ein kurzes Briefing von Wolfi, dem Streckenchef. Das gestrige Briefing bei der Pasta Party haben wir nicht mitgenommen. Mir wird ganz anders. Auf was lassen wir uns da ein ? Er erzählt etwas von typischer Auftakt-Etappe zum Eingewöhnen, in meinen Ohren klingt's nach einer ordentlichen Quälerei, die da vor uns liegt.
Anschliessend mit Omi und Bruderherz noch kurz ins Cafè. Irgendwas sollte ich noch in den Magen packen ! Dann geht's schnell: Startaufstellung, Kontrolle des vorgeschriebenen Gepäcks (ErsteHilfe-Set, Wetterschutzkleidung). Die Stimmung ist grandios. „Keep on Running“ und „Highway to Hell“ - die beiden Songs werden uns die nächsten Tage begleiten. Startschuss und los ! In Oberstdorf joggen wir, wir joggen auch zum Golfplatz rauf und wir joggen weiter. Blöd aber auch. Und Andreas' Knie sagt kurz vor der Spielmannsau STOP. Nichts geht mehr – zumindest kein Joggen. Also werden wir reine Nordic Walker. Mir geht's gut, würde gerne schneller, aber Andreas hängt etwas nach. Das kenne ich von der Bike-Transalp, das ändert sich. Kemptner Hütte, Mädelejoch, Holzgau. Andreas schleppt sich und sein Knie bergab. Jetzt schon das Ende ? Die vorgegebenen Zeitlimits schaffen wir gerade so. Zäh bis Steeg. Und so sollte es weitere 7 Etappen gehen ? In Steeg die erste Pasta Party, naja – ich sto chere etwas lustlos im Essen herum, aber die Kohlenhydrate müssen ja irgendwie rein ! Das Camp ist nach Holzgau ausgelagert und ist viel zu eng. Später am Abend organisiert PlanB einen Seminarraum im Hotel und wir dürfen umziehen. Leider verpassen wir dadurch sowohl die Ehrung der Tagessieger als auch die Bilder und das Video des Tages.
Steeg. Start früh morgens. Andreas wird sein Knie weiter treiben. Bergauf ist ja weniger das Problem. Gestern hat's für Platz 34 im Ranking der 41 Mixed-Teams gereicht. Es ist kühl. Aber in Richtung Leutkirchner Hütte wird's uns rasch warm. Heute laufen wir wegen des Schnees in den Höhenlagen am Kaiserjoch eine Alternativroute und lassen dadurch gefährlichere Wegpassagen aus. Es reicht auch so. Zunächst taleinwärts auf Forststrassen, knappes Zeitlimit bei der ersten Versorgungsstation. Auch das wird sich die nächsten Tage wiederholen. Danach steep and muddy. Direkter Höhenmetergewinn. Oben am Kamm einige Schneereste. Die Querung zur Ulmer Hütte ist lang. Einige technische Passagen, in denen sich zeigt, das nur laufen können nicht alles ist. Hier punkten Andreas und ich und überholen ein paar Teams. Zum Valfagehrjoch zieht es sich. Dick eingepackte Wanderer begegnen uns. Im Abstieg Kälte, Wind, etwas Regen. Und Andreas kann nicht joggen. Wir werden wieder von einigen Teams ü berrollt. Im Aufstieg sind wir recht gut, so lange es steil ist. Da bekommen wir durch die Stöcke einen tollen Vortrieb, aber so bald es flacher wird, verlieren wir wieder. Knapp vor dem Ziel in St.Anton holen wir Wendel und Milo ein, zwei Schweizer, reine Nordic Walker. Die haben dasselbe Problem.
St.Anton. Sehr professionell. Camp und Essen 1a. Tolle Stimmung bei der Award Ceremony. Die Bilder und das Video des Tages machen Spass. Andreas war beim Doc. Meniskus und Kreuzbänder seien okay, „nur“ eine Überlastung des Bandapparates. Bandage zum Stabilisieren und eventuell Schmerzmittel, dann würde das schon gehen. Nach der heutigen Etappe wieder Platz 34.
Start wieder kühl, aber nicht lange. Es geht steil Richtung Darmstädter Hütte und Kuchenjoch. Wir sind zu dritt. Stefan aus Feuerbach läuft mit uns, seine Beate ist krank und setzt aus. Walkend befinden wir uns schnell am Ende des Feldes. Sammeln dann aber ein, sobald es wieder steiler wird. Vor allem oberhalb der Hütte, bevor es technisch mit Fixseil auf's Kuchenjoch geht, können wir einige Plätze gut machen. Langer, langer Abstieg zur Alten Konstanzer Hütte, mit Wendel und Milo vom Vortag.
Andreas hat für die Bergab-Passagen einen Support für's Knie aus unserem Gepäck gezogen. Es macht sich bezahlt, dass wir alles an Bandagen mitgenommen haben, was wir in unserer „Sportlerkarriere“ je verpasst bekommen haben.
Es ist heiss heute. Und der Abstieg zieht sich. Endlich die Versorgungsstation unten im Tal, Trinkblase auffüllen und dann wieder 900hm hinauf. Ich hatte Angst vor dieser Etappe. Kurz unterhalb vom Schafbichljoch erwischt's mich auch. Einbruch, psychisch mehr als physisch. Zeitpunkt für den Energieriegel verpasst, dazu eine eklige letzte Rampe zum Schafbichljoch. Glücklicherweise erhole ich mich recht rasch und halte Andreas und Stefan nicht allzu sehr auf. Schwieriger, aber vor allem langer Abstieg. Die Konzentration geht flöten, die Kondition wird knapp, die Muskeln sind eh schon fertig. Wir stürzen und stolpern. Die Männer häufiger, ich dafür einmal richtig. Offene Knie, aber es geht weiter. Sieht schlimmer aus als es ist. Friedrichshafener Hütte. Versorgung. Dann fast in der Falllinie ins Tal und von Mathon zähe 6km fast eben nach Ischgl. Dasselbe Spiel wie die letzten Tage – wir werden von denen, die noch laufen können, überrollt. Aber insgesamt ist Andreas' Knie mit Ba ndage heute deutlich besser ! Ein Sprung nach vorne auf Rang 27 der Mixed-Liste !
Ischgl. Soll toll dort sein. Kann ich gerade nicht nachempfinden. Der Ort ist nicht wirklich schön. Und für den gelobten Après-Ski sind wir eh irgendwie mehr oder weniger alle viel zu fertig. Ein Seniorenheim könnte nicht mehr humpeln und stöhnen als wir alle abends bei der PastaParty. Und morgen wollen wir Marathon laufen ?
Start mitten im Ort. Zuerst steil auf Teer, vorbei an den üblichen Bausünden der Skiwelt, dann ein wunderschönes Hochtal flacher zur Heidelberger Hütte und zum Fimberpass. Walkend mal wieder eher am Ende des Feldes, ohne Joggen sind wir einfach langsam. Grenzübertritt in die Schweiz. Mal wieder knapp im Zeitlimit. Zum Fimberpass noch mal kurz steiler. Und dann runter. Aua. Die Beine sind sehr angestrengt. So richtig rollen tut's heute nicht. Dann wieder Aufstieg zur Fuorcla da Champatsch. Zäh, zäh, zäh. Auch nicht besser. Kurz vor dem höchsten Punkt steht Wolfi und versucht sich in Motivation. Aber egal, was er sagt: wir sehen sicherlich nicht mehr gut aus und die 25 Minuten zur nächsten Verpflegung nehme ich ihm nicht ab – war dann auch eher noch eine Stunde... Eine steile letzte Rampe zur Fuorcla und ab. Und auf einmal läuft's. Andreas springt vor mir her, steil den Berg runter. Sein Knie macht mit ! Endlich Flow ! Nicht einmal ein kurzer Verhauer auf der Bergwiese bremst uns wirklich ein. Kostet uns vielleicht 10 Minuten. Volle Motivation, heute Plätze gut zu machen. Wir mobilisieren alles, was noch in den Muskeln steckt und rennen fast komplett nach Scuol hinunter. Steile Wiesen, Waldwege, Forstwege. Scuol liegt weit unten. Steile Gassen, Kopfsteinpflaster und dann der Dorfplatz - Zieleinlauf nach 7:58h ! Unser erster Marathon. Unter 8h – mehr wollte ich auf dieser Etappe nicht. Und Andreas kann joggen ! Freude. In der Rankingliste arbeiten wir uns langsam nach vorne: 26.
Scuol. Hotelübernachtung. Wir sparen uns den Schweizer Luftschutzbunker. Ein Zimmer für uns, eigenes Bad, eigene Toilette, Badewanne ! Betten ! Wir geniessen die ausgezeichnete Hotelküche und schenken uns die PastaParty. Nehmen nur die Awards und Bilder und Video mit.
Am nächsten Tag steht der Bergsprint auf dem Programm. Die Beine schreien nach Ruhe. Vormittags finden sich in der Therme von Scuol viele geschundene Füsse. Sprudelbecken, Solebad. Genial. Endlich mal wieder halbwegs weiche Muskeln. Pasta laden am Mittag und gegen 15h Startvorbereitungen. Die Teams starten einzeln in umgekehrter Reihenfolge der Rangliste. Für uns fällt um 16:02h der Startschuss. Heiss und steil. Bereits am Dorfrand klebt der Gaumen und die Zunge. Aber wir kommen gut in Tritt. Es geht genau den Abstieg von gestern wieder hinauf. Steile Wiesen, Waldwege, Forstwege. 1:12h nach 6,2km und 870hm. Ich bin zufrieden. PastaParty oben an der Bergstation der Motta Naluns. In der Dunkelheit fahren wir mit den Gondeln wieder ins Tal – wir sind schon ganz schön weit raufgelaufen ! Mittlerweile sind wir auf Platz 25 vorgerückt. Und nur noch 35 Mixed-Teams im Official Ranking. Die Liste „not included in official ranking“ wird von Tag zu Tag länger.
Kurze Nacht, denn morgen soll wegen mittäglicher Gewitterneigung der Start schon um 7h in der Früh stattfinden. Schade, wir können unsere Hotelbetten gar nicht richtig ausnützen.... und im Nachhinein bleibt das Gewitter auch noch aus.
Start in Scuol. Es ist kalt, früh. Alle hängen mehr oder weniger müde rum und warten in der morgendlichen Kälte auf den Startschuss. Zuerst einige Kilometer tendenziell fallend nach Sur-En. Die meisten joggen, wir versuchen's auch ab und zu und hängen trotzdem bald am Ende des Feldes. Aber die Steigungen kommen ja noch. Mein linker Oberschenkel zwackt heute. Tja, ISG blockiert und dann eben die Folgeerscheinungen.... Heute geht's durch die Val d'Uina. Gespannt erwarte ich die bekannte Schlucht. Der erste Anstieg zur Uina Dadaint ist gemässigt, wie immer knappes Zeitlimit für uns. Die Schlucht selber imponierend. Aber beeindruckender finde ich die Hochfläche über dem Schlinigpass. Volles Panorama zur Ortlergruppe. - Mein Oberschenkel ! Zieht ziemlich. Im Eiltempo bandagieren und tapen wir. So sollte er den Rest der Etappe halten. Es zieht sich am Hang entlang zur Plantapatsch. Viele Wanderer auf dem Weg, einige stehen einfach im Weg, andere feuern an. Eigenartig nach den let zten einsamen Tagen. Und dann einmal mehr ein ewiger Abstieg. Fast endlose Forstwege. Wir joggen was geht, aber müssen immer wieder Gehpausen einlegen. Unten geht's auf dem Radweg von Burgeis nach Mals. Heiss ist es im Vinschgau. Mal wieder zäh. Wir überrollen, werden aber auch überrollt. Andreas geht's ziemlich gut, er könnte jetzt laufen und laufen. Dafür hänge ich mehr, muss öfter motiviert werden, vielleicht doch einen Schritt schneller zu gehen.
Mals. Whirlpool im Zielbereich. Camp in einer Tennishalle. Daneben ein Schwimmbad. Und endlich ein Besuch bei den Masseuren. Aber leider kaum eine Besserung. Mein ISG lässt sich nicht lockern. Tja, dann eben nicht. Abends statt Pasta mal Knödel und Fleisch, eine willkommene Abwechslung. Für die Tagessieger gibt's Äpfel aus dem Vinschgau.
Fazit: ein hartes Rennen, aber bisher fühle ich mich nur sehr gefordert, noch nicht überfordert. Aber wir sind ja mit Rang 23 auch im hinteren Drittel des Feldes. Wir wollten finishen und in der Wertung bleiben und es sieht so aus, als ob das klappt. Für alles darüber hinaus haben wir nun wirklich zu wenig trainiert.
Start in Mals. Vor uns liegen 2000hm, davon 1200hm nach den Glieshöfen in weglosem Gelände über die über 3000m hohe Rappenscharte. Aber zunächst mal wieder in mässiger Steigung ins Tal, einmal mehr ein knappes Zeitlimit für uns. Die Waalwege wären auch schwer zum laufen. Mehr rutschige Grasnarbe am Wasser entlang als Weg. Die 16km ziehen sich – wann kommen die Glieshöfe endlich ? Und dann der eigentliche Aufstieg. Eine Kopffrage heute. Es brechen doch einige Teams ab. Nicht jedermanns Sache, buchstäblich über Stock und Stein aufzusteigen. Trittspuren sind alles, was zu sehen ist. Im oberen Teil lockeres Geröll und wackelige Blöcke. Teils Schnee und Eis drunter. Wir bewegen uns relativ langsam aber gleichmässig und erreichen nach zwei Stunden die Scharte. Drüben in Schotter und Blockwerk abwärts, die ersten Höhenmeter einfach zum Abfahren ! Aber das ist was für uns. Unangenehm wird's erst auf der Forststrasse. Die ist wahnsinnig steil, ausserdem fast endlos. Endlich unten zwi rbelt sich der Weg noch schier ewig durch die Fussgängerzone. Und dann das Ziel !! Whirlpool, Bier. Wir haben's uns verdient. Platz 22 in der Ranking Liste, mit viel Luft nach hinten und vorne. Abends PastaParty unter freiem Himmel und für die Tagessieger gibt's Äpfel aus dem Vinschgau.
Schlanders. Der letzte Start. Das letzte Mal „Keep on running“ und „Highway to Hell“. Wehmut oder endlich vorbei ? Ich bin mir nicht sicher. Rein gefühlsmässig war der gestrige Tag eigentlich schon der Abschluss. Heute eher lästige Pflichtübung ? 1800hm noch mal. Im Aufstieg schwere Beine und ein ordentlich klemmendes ISG. Sprich : also endlich vorbei. Im Abstieg ist's ordentlich unangenehm. Beine, Hüfte, Kreuz – nichts mag mehr. Und so recht motiviert sind wir ja auch nicht mehr. Und selbst wenn. Der Puls lässt sich bei bestem Willen nicht mehr hochschrauben. Der Körper läuft am Tag 8 deutlich nur noch im Sparmodus. Was ist das für eine lästige Etappe noch ! An der zweiten Verpflegungsstation hole ich mir eine kurze Massage vom Doc mit Lockerung des ISG. Ich glaube, sonst ginge gar nichts mehr. 10 Minuten Entspannung in der Sonne auf der Bergwiese ! Toll. Danach wie neu geboren – naja, im Verhältnis zu vorher ... Ich springe die nächsten Höhenmeter die Strasse runter. Tolle Wege, sandig, etwas technisch, das richtige für uns. Jetzt eher wieder Wehmut, das es schon vorbei sein soll. Noch einen Waalweg entlang, diesmal schön und gut zu laufen. Die letzten Kilometer auf Teer durch die Apfelplantagen. Und dann wieder : Aua. Nichts geht mehr. Wann ist's endlich vorbei ? Nichts mehr Wehmut. Latsch. Endlich. Einige kommen uns entgegen, schon mit der Finisher-Medaille um den Hals. Wo ist der Zieleinlauf endlich ? 700m sind schier endlos ! Dann: Musik, die Stimme von Sven, dem Moderator, das Ziel ! Uns gelingt noch eine Art Endspurt, Arme hochgerissen an der Ziellinie und vorbei ist es ... Hinter uns liegen über 230km und fast 14.000hm. 49 Stunden und 8 Minuten (so nebenbei: das Siegerteam Herren hat 25 Stunden und 35 Minuten, das Siegerteam der Mixed-Klasse 31 Stunden 46 Minuten gebraucht ...). Mir ist fast nach heulen. Der Transalpine-Run ist vorbei. Also doch Wehmut ?
Abends die Finisher-Party. Und endlich diese Finisher-Shirts. Was haben wir für diese gelben Stoffteile nicht alles getan ! Für uns bleibt's bei Platz 22 im Mixed-Ranking. Von den 41 gestarteten sind 31 Teams sind in der Wertung geblieben, haben also als Team gefinished. Übrigens: für die Tagessieger gibt's Äpfel aus dem Vinschgau. Feierstimmung. „We are the Champions“. Aber es ist das Ende der Goretex-Transalpine-Familie. Am nächsten Morgen Bustransfer nach Oberstdorf. Wie ? – fahren und nicht mehr laufen ? Meine Beine können es nicht fassen.
Sechs Wochen später ... Der Termin für 2007 steht. Dann wohl ohne uns. Obwohl wir schon auf der Heimfahrt die Taktik für's nächste Mal durchgekaut haben. Wenn wir das nächste Mal starten, wollen wir nicht mehr „nur“ finishen. Ob uns die Zeit bis 2008 zum trainieren reichen wird oder wird's doch eher 2009 bis zur nächsten Teilnahme ?
Das überlastete Knie war übrigens ein klassisches Tractus-Iliotibialis-Syndrom. Also dehnen, dehnen, dehnen.
Der Goretex Transalpine Run ist eine wirklich gut organisierte Veranstaltung mit einem sehr fairen Preis-Leistungsverhältnis und recht einmaligem Erlebniswert. Sehr zu empfehlen. www.transalpine-run.com vom 01.-08.September 2007.
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