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In Zukunft möchte ich hier in lockerer Folge (mal sehen wie ich dazu komme) und ohne Wertung und Anspruch auf Vollständigkeit. Lokale "Laufurgesteine" vorstellen.

1. in der Serie Manfred Burger (*27.09.1942), in Läuferkreisen bekannt als Wasco.

Wasco begann bei der Bundeswehr mit dem Laufen, er kann sich noch an einen seiner ersten 5000er auf der Bahn erinnern, in ca. 18 Minuten. In der Folgezeit nahm er regelmäßig regional und überregional an Laufwettbewerben teil und platzierte sich häufig in der Spitze. 1972 bestritt er seinen ersten Marathon in Kressbronn, gleich in 2:50, was ihn für die Teilnahme an der DM qualifizierte.


Anfang der 1960er Jahre dürften die ersten "Volksläufe" in heutigem Sinne im Allgäu veranstaltet worden sein.

Die Läuferschar des Allgäus war damals war an 2-3 Händen abgezählt. Wer lief, der lief auch Wettbewerbe. Eine Laufszene, die zum Ausgleich und aus gesundheitlichen Gründen lief, gab es damals nicht. Die Läufer wurden allgemein mit einer Mischung aus Verwunderung und Argwohn angesehen. "Warum läuft der so viel? Hat der Probleme?" Die Kilometerumfänge bei diesen ambitionierten Läufern waren niedriger als heute, ca. 50-60km / Woche, aber insgesammt wurde schärfer gelaufen.

Wasco hat neben dem Laufen auch andere Ausdauerherausforderungen gesucht: Radtouren durch ganz Europa, Skilanglaufrennen (1863. beim Vasa-Lauf 1983), die 3 ersten Allgäu-Triathlon etc.

1989 wurde zu seiner Ehren, zum 25-jährigen Laufjubiläum (1989!), der Roßberglauf in Burgberg initiert.

Auch heute nach ca. 50 Jahren Laufhistorie nimmt Wasco bei lokalen Laufbewerben teil.